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Schloß Neuhaus

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Homöosiniatrie

Die Homöosiniatrie kombiniert die traditionelle chinesische Medizin (TCM), insbesondere die Akupunktur, mit der Homöopathie. Der Begriff setzt sich zusammen aus 'Homöo' von Homöopathie, 'Sin' von Sinologie, die Chinakunde, und 'Iatros' von griech. Arzt.

Es werden homöopathische Mittel an Akupunkturpunkte gespritzt, wodurch sich beide Ansätze gegenseitig verstärken. Dabei müssen der jeweilige Akupunkturpunkt und das verabreichte Homöopathikum in ihrer Wirkung übereinstimmen. Der Begriff Homöosiniatrie wurde von dem Franzosen Roger de la Fuye geprägt, der die Arbeiten von August Weihe weiterentwickelt hatte. Weihe hatte den Zusammenhang zwischen organisch-seelischen Störungen und schmerzhaften Druckpunkten (Weihesche Druckpunkte) entdeckt. De la Fuye, Begründer der französischen Akupunkturbewegung, sah eine Übereinstimmung der Akupunkturpunkte mit den Weiheschen Druckpunkten.

Eine spezielle Therapieform ist die Auriculotherapie oder auch Ohrakupunktur. Der französische Arzt Dr. Paul Nogier fand heraus, dass ähnlich wie bei den Fußreflexzonen sich auch im Ohr alle Organe im Körper widerspiegeln. Dies kann ausgenutzt werden, um Körperreflexe über das Ohr auszulösen. Über den Reiz dieser Ohrakupunkturpunkte können so die jeweiligen Organe erreicht und zur Reaktion angeregt werden.

Ähnlich wie bei der Homöosiniatrie ergibt sich eine verstärkende Wirkung bei der Behandlung durch die Quaddelsetzung mit organstützenden homöopathischen Mitteln am Punkte für das jeweilige Organ.