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Schloß Neuhaus

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Osteopathie

Bei der Osteopathie (von griech. ostéo: Knochen und páthos: Leiden) handelt es sich um verschiedene Verfahren sowohl zur Befunderhebung als auch zur Therapie, die mit den bloßen Händen des Behandlers ausgeführt werden. Ähnlich wie bei der Neuraltherapie geht man auch bei der Osteopathie davon aus, dass sich Erkrankungen in einem Bereich des Körpers auch auf andere Bereiche auswirken. Da der Körper eine Funktionseinheit bildet, sollen die damit verbundenen Störungen auch in ihrer Gesamtheit gesehen und behandelt werden. Durch Mobilisationsimpulse, Dehnungen und Bewegung sollen z. B. die Spannungen im Gewebe die Austauschprozesse beeinflussen, abgebaut und die Selbstregulierungskräfte wieder angeregt werden.

Alle Körperfunktionen hängen vom Nervensystem und von der Versorgung und Entsorgung durch das Gefäßsystem ab. Blockaden, verspannte Muskeln oder auch eine Arterienverkalkung können die Versorgung des Körpers über den Blutkreislauf und das Lymphsystem beeinträchtigen.

Der Osteopath muss mit seinen Händen die Grundspannung von Muskeln und Gelenken erspüren und dadurch gestörte Funktionen erkennen. Dazu muss er über exzellente anatomische Kenntnisse verfügen und mit einer hohen Feinfühligkeit ausgestattet sein, um die veränderten Spannungen und Rhythmen im Körper zu finden und richtig zu interpretieren.