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Schloß Neuhaus

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Traumatherapie

Viele, besonders dramatische Erlebnisse hinterlassen ihre Spuren in unserem Nervensystem. Häufig entstehen daraus Traumata, die viele Situationen als ausweglos oder besonders beängstigend erscheinen lassen. Vielleicht war es der Verlust eines geliebten Menschen, eine schwere, bedrohliche Erkrankung oder andere traumatisierende Ereignisse wie z. B. natale Erlebnisse, frühkindliche Erfahrungen wie Zangengeburt oder Kaiserschnitt. Auch das Miterleben am Leid eines anderen kann unsere Lebensgestaltung und Lebensqualität stark beeinträchtigen.

Äußern können sich derartige Erlebnisse durch Depressionen und Angststörungen. Das Selbstwertgefühl mindert sich und es kann zu körperlichen Symptomen kommen.

Mit der Traumaarbeit setzen wir ressourcenorientierte Imaginationen ein. Kraftquellen und innere Stärken werden aufgespürt. Beim Erstellen eines imaginären Raumes begegnen wir dann dem "inneren Kind", ohne wieder selbst "das Kind" zu werden wie in der Psychoanalyse.

Mit imaginativen Ressourcen werden Übungen erlernt, die selbsttröstend und selbstberuhigend sind. Übungen wie "der sichere innere Ort" tragen zur Stabilisierung bei. Mit Übungen wie "die Baumübung" oder "der innere Garten", "die Lichtstromübung" lernen wir, Frieden mit uns selbst zu schließen und dies gibt uns Kraft, Halt und Stärke.

In der Traumatherapie wird vermieden, therapeutische Interventionen wie angst- und stressverursachende Gefühle auszulösen. Stattdessen wird immer wieder erforscht, aus welchen Kraft- und Freudenquellen geschöpft werden kann.

Ziel der Therapie ist, durch achtsames und behutsames Vorgehen den Zugang zu eigenen Gefühlen wieder herzustellen. Das Selbstwertgefühl beginnt zu wachsen und Ängste und Misstrauen können abgebaut werden. So kann ein Heilungsprozess eingeleitet werden.